| Zahlreiche Mythen ranken sich um die größte Kykladeninsel Naxos. So soll Zeus, der griechische Göttervater in einer Höhle auf Naxos aufgewachsen sein und Dionysos, sein Sohn, vereinigte sich hier angeblich mit Ariadne, einer kretischen Prinzessin. Geschichtlich belegt ist, dass Naxos bereits im 4. Jahrtausend vor Christus besiedelt war und sich bereits zu dieser Zeit eine eigenständige kykladische Kultur entwickelte. Heute gehört Naxos nicht nur wegen der vielen kulturellen Attraktionen zu einem beliebten Reiseziel: einladende Strände an den Küsten, Gebirge und fruchtbare Täler im Inselinneren und ursprüngliche Dörfer komplettieren das Gesamtkunstwerk. Naxos, eine der grünsten und fruchtbarsten Kykladeninseln bietet also nicht nur jede Menge Platz zum Baden und Sonnen, sondern auch herrliche Wander- und Spaziermöglichkeiten. In Naxos-Stadt, dem Hauptort an der Nordwestküste, schlägt das Herz der Insel. Die verschlungenen Gässchen der Altstadt führen zur alten venezianischen Burg, der katholischen Kathedrale und dem archäologischen Museum von Naxos. Das Wahrzeichen von Naxos-Stadt, ein sechs Meter hohes Marmortor, befindet sich auf einer dem Hafen vorgelagerten Halbinsel. Wer die landschaftliche Vielfalt von Naxos genießen will, kann von der Hauptstadt ins Inselinnere fahren, wo es vorbei an malerischen Orten und grünen Tälern bis zum Berg Zas, mit über 1000 Metern, Naxos höchster Berg, geht. Vom Gipfel aus eröffnet sich ein grandioses Panorama über die Insel. Rund um die Insel dagegen reihen sich zahlreiche Strände, wobei die beliebtesten und schönsten Strände von Naxos südlich der Hauptstadt liegen. An den Stränden Agios Georgios, Agios Prokopios, Agia Anna oder Plaka lässt es sich nach Herzenslust sonnen, surfen und schwimmen. |