| Die „Grüne Insel“, wie Ischia auch genannt wird, ist das größte Eiland im Golf von Neapel und verzaubert jeden, der ihr einen Besuch abstattet. Vor vielen tausend Jahren von einem Vulkan ins Meer gespeit, ist Ischia heute ein äußerst beliebtes Urlaubsziel in Italien. Die Küsten der 46 Quadratkilometer großen Insel sind äußerst abwechslungsreich: steil aufragende Felsklippen, romantische Buchten und flache Sandstrände lassen es den Besucher auf Ischia nicht so schnell langweilig werden. Aber vor allem für Naturliebhaber ist Ischia ein wirklich lohnenswertes Ziel. Auf der recht kleinen Fläche vereint die Insel einen enormen Artenreichtum sowohl an Pflanzen als auch an Tieren. Mildes Klima und fruchtbare Vulkanerde verwandeln die Landschaft im Frühling in ein wahres Blumenmeer. Im Herbst dagegen hängen auf den fruchtbaren Hängen die prallen Weinreben herab, während in den Bäumen der Obstplantagen die Zitronen gelb funkeln.  Für Wanderfreunde stehen auf Ischia eine Vielzahl an Wander- und Spazierwegen zur Verfügung, die durch schattige Kastanienwälder und Pinienhaine an rustikalen Dörfern vorbei, bis zum über 780 Meter hohen Monte Epomeo führen. Einmalige Natur, Sonne, Strand und Meer, als wäre das noch nicht genug, so verfügt Ischia zusätzlich noch über heiße Thermalquellen, die Linderung bei Rheuma und Hautkrankheiten versprechen. In der Sorgeto-Bucht auf Ischia, umringt von steilen Felswänden, entspringt eine 90 Grad heiße Quelle, die sich in Verbindung mit dem Salzwasser des Meeres zu einer angenehmen Mischung verbindet, während der Schlamm des Tuffsteins eine kosmetische Behandlung für die Haut angibt. Aber auch die Kultur muss auf Ischia nicht zu kurz kommen. Das mächtige Castello Aragones, im Hauptort Ischia Ponte, birgt noch bis heute einige Preziosen in seinem Inneren.
|