Unter all den umwerfenden Pazifikparadiesen rangieren die Fidschi Inseln zweifellos ganz oben. Hier finden gestresste Europäer nicht nur Strand und Meer, sondern ein Volk, dessen Ausgeglichenheit und Freundlichkeit für unsereins oft nicht nachvollziehbar ist. Ein Urlaub auf den Fidschi Inseln ist gleich doppelt erholsam, wenngleich die lange Anreise sehr anstrengend ist. Doch sobald man das Flugzeug in der Hauptstadt Suva verlässt, weiß man, dass sich die Strapazen gelohnt haben. Suva liegt auf Viti Levu, der größten der 332 Fidschi Inseln und beherbergt unter anderem ein Museum mit Ausstellungen zur Kultur der Eingeborenen. Ein typisches Instrument der Fidschi Inseln ist die Ukulele: Ähnlich aufgebaut wie eine Gitarre, nur viel kleiner, darf ihr Klang auf keinem Fest fehlen. Der Tourismus auf Viti Levu konzentriert sich auf den Ort Nadi an der Korallenküste – auch hier findet man sämtliche Annehmlichkeiten, die man für einen gelungenen Urlaub benötigt. Der eigentliche Zauber einer Reise zu den Fidschi Inseln verbirgt sich jedoch abseits der Hauptinsel. Am Besten bucht man sich auf einer der Mini-Atolle ein – nicht selten ist man dort ganz oder fast ganz ungestört. Als Kulisse für Filme und Bücher hat Taveuni schon oft gedient. Als Dschungel-Paradies bekannt, verfügt diese Perle unter den Fidschi-Inseln über Regenwald, Wasserfälle und zahlreiche exotische Tierarten. Außerdem liegt sie exakt auf der Datumsgrenze (180. Längengrad). Wer die Fidschi Inseln „von unten“ kennen lernen möchte, hat fast überall die Möglichkeit für ausgedehnte Tauchgänge. Vor der Küste werden immer wieder bislang unbekannte Fischarten entdeckt – erst kürzlich gab der WWF den Fund einer noch nicht registrierten Art von Korallenbarsch nahe den Fidschi-Inseln bekannt. Die bekanntesten Tauchgebiete findet man nicht im Planschbecken sondern im Internet (z.B. in Reiseberichten und einer Länderinfo über die Fidschi Inseln). |